Auf dem Weg nach Groede und zurück

28.08. – 18.09.2021

 

 

28.08.2021 – Idstein

Wir nehmen die etwa 80 km am frühen Vormittag in Angriff und erreichen den Wohnmobilstellplatz nach gut 1 ½ Stunden Fahrt. Dieser liegt stadtnah und ist geschottert. Gleich nach der Ankunft gehen wir zur Altstadt von Idstein, die fußläufig in wenigen Minuten erreichbar ist. Idstein ist ein wirklich wunderschönes Städtchen mit den vielen schiefen Fachwerkhäusern, dem Schloss, dem Hexenturm und seinem mittelalterlichen Charme. Das Wetter ist wieder erwarten recht gut, wenn auch ziemlich bewölkt. Nachdem wir uns alles ausgiebig angeschaut haben, gehen wir zurück zum Wohnmobil. In unmittelbarer Nähe liegt das Restaurant des Tennisvereins und dort wollen wir zu Abend essen. Leider haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Hunde sind nicht willkommen, nur draußen. Bei diesen Temperaturen aber unvorstellbar, dort gemütlich zu Abend zu essen. Allein das Angebot dazu ist schon eine Frechheit. Somit gehen wir erneut den kurzen Weg hinein ins Städtchen, bekommen auch ohne Reservierung einen Platz - mit Hund – im Restaurant Taunushof und essen dort vorzüglich. Also, es geht doch.

 

Fazit zum Wohnmobilhafen Idstein: wohnmobilhafen-idstein 

Der Stellplatz ist ausgelegt für 12 Wohnmobile. Die Stellplätze sind geschottert. Das Zentrum ist zu Fuß gut erreichbar. Ver- und Entsorgungsstation ist vorhanden ebenso Stromanschlüsse. Bezahlung erfolgt direkt in Idstein bei der Touristeninformation. Restaurant vom Tennisverein liegt direkt oberhalb des Platzes. Nachts sehr ruhig. Wir können diesen Stellplatz für einen Besuch von Idstein auf jeden Fall empfehlen.

 

29.08.2021 – Limburg

Eigentlich wollten wir uns heute Montabaur ansehen, aber nachdem wir den Stellplatz dort gesehen haben ist klar, der ist für uns nichts. Es handelt sich dabei nur um zwei Stellplätze direkt bei einer Autowerkstatt und mitten im Industriegebiet an einer vielbefahrenen Straße. Schnell drehen wir um und steuern Limburg an. Hier liegt der Stellplatz vor einem Campingplatz, direkt an einem Seitenarm der Lahn und ist perfekt für einen Besuch der Stadt mit seinem bekannten, spätromanischen Dom St. Georg. Auch in Limburg wird das Stadtbild durch die vielen alten Fachwerkhäuser geprägt. In den vielen verwinkelten Gasse kann man sich fast verlaufen, aber wir finden problemlos den Weg zurück zum Stellplatz.

 

Fazit zum Wohnmobilstellplatz Limburg: Stellplatz-am-lahncamping

Der videoüberwachte Stellplatz liegt direkt neben einem Campingplatz in Flussnähe und mit vielen schattenspendenden Bäumen, daher SAT-Empfang je nach Stellplatz nicht möglich.

Ver- und Entsorgung sowie Strom vorhanden. Einfahrt erfolgt über einen Automaten. Die Altstadt von Limburg ist zu Fuß gut erreichbar. Sehr schöner Platz für eine Stadtbesichtigung.

 

30.08.2021 – Urmitz

Der heutige Tag beginnt schon ungut. Unser Navi im Auto spinnt rum und fällt dann ganz aus. Wir fahren zurück und steuern unsere Werkstatt an, doch auch dort kann man uns nicht helfen und dafür haben wir zwei Stunden vergeudet. Wir setzen die Fahrt also erstmal ohne Wohnmobil-Navi fort und fahren nach Bad Camberg. Leider ist auch der ausgewiesene Stellplatz von Bad Camberg eine Katastrophe. Voller Matsch und Pfützen und die Stellflächen sind belegt von Privatfahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen. Jugendliche schleichen zudem um die parkenden Autos herum. Kein Wunder, das weit und breit kein Wohnmobil zu sehen ist. Für uns ist es immer wieder unvorstellbar, wie eine Stadt oder Gemeinde den Wohnmobilisten solche Plätze anbieten kann und den Wohnmobiltrend dieser Zeit verpennt. Schlechter kann man seine Stadt nicht präsentieren.

 

Wir drehen um und fahren nach Urmitz. Dieser kleine Ort liegt direkt am Rhein und der wunderschöne Stellplatz ebenfalls. Unmittelbar am Stellplatz führt direkt am Rhein der Radweg sowie ein Fußweg vorbei. Hier kann man klasse spazieren gehen und unsere Finja freut sich, auch endlich zu ihrem Recht zu kommen.  Den Platz kann man wirklich nur empfehlen.

 

Fazit zum Wohnmobilhafen Urmitz:  wohnmobilhafen-urmitz 

Die Stellplätze sind im Halbkreis auf asphaltiertem Untergrund, ohne Schatten, mit Blick auf den Rhein, angeordnet. Hinten den Stellplätzen gibt es Grünflächen, auf denen man sich aufhalten kann, ebenso eine große Rasenfläche mit Sitzbänken vor den Stellplätzen mit Blick auf den Fluss. Der Platzwart kommt abends vorbei und kassiert die Gebühr. Ver- und Entsorgung sowie Strom vorhanden. Schöne Grünflächen direkt an Rhein. Etwas lauter durch die nahe liegende Zugstrecke und die Rheinschifffahrt. Platz ist trotzdem auf jeden Fall für eine Zwischenübernachtung zu empfehlen. 

 

31.08.2021 – Aachen

Kurzfristig entscheiden wir uns, nach Aachen zu fahren. Der Dom soll sehenswert sein. Auch ein Stellplatz ist schnell gefunden. Nach Ankunft auf dem Platz, es ist 13.00 Uhr, gehen wir auf Schusters Rappen die etwa 3 km bis zu Dom. Auf dem Weg dahin kommen wir an sehr schönen Villen aus der Jugendstilzeit vorbei. Leider sind sehr viele Gebäude – auch die traumhaften historischen Bauten – mit Graffiti besprüht. Wir sind entsetzt. Überall wirkt die Stadt dadurch  verschmutzt und beschmiert, was sehr schade ist.

Der Dom jedoch ist sehr prachtvoll. Das Innere ist über und über mit Mosaiken besetzt und ein besonderes Licht fällt durch die wunderschönen Buntglasfenster. Der Dom hat mich wirklich begeistert und ist absolut sehenswert.

Gestärkt durch ein Stück Kuchen und einen Kaffee, treten wir den Rückweg an. 

 

 

Fazit zum Wohnmobilstellplatz Bad Aachen: stellplatz-bad-aachen
Ein schöner videoüberwachter Stellplatz am Rande von Burtscheid, ca. 3 km von der  Stadtmitte Aachen und dem Dom entfernt. Großzügige geschotterte Stellplätze mit Strom und Wasseranschluss am Platz. Ver- und Entsorgung vorhanden. Modernes Sanitärhaus mit Duschen, Waschbecken, Toiletten, Spülmöglichkeiten sowie Waschmaschine und Trockner vorhanden. Brötchenservice und Grillstation am Platz. Max. Aufenthalt beträgt 2 Tage. Platz ist in jedem Fall empfehlenswert.

 

01.09.2021 – Kempen

Die Tour geht weiter und zwar nach Kempen. Hier gibt es einen schönen stadtnahen Wohnmobilstellplatz und es ist noch genügend Platz für uns. Jacken übergeworfen und los geht es ab in die Innenstadt. Wir sind begeistert. Kempen hat einen wunderschönen Altstadtbereich der von einer alten Stadtmauer umgeben ist. Schöne Geschäfte, Cafés und Restaurants befinden sich im Altstadtkern, der komplett verkehrsberuhigt ist, so dass man viele von Passanten belebte Plätze findet, auf denen man sich zu einem Kaffee oder einer leckeren Mahlzeit niederlassen kann. Hier kann man gut wohnen und leben. Um diese Stadt näher kennen zu lernen braucht es mehr als einen Tag. Wir kommen gerne mal wieder vorbei.

 

 

Fazit zum Reisemobilpark in Kempen: reisemobilpark-am-aqua-sol-in-kempen
Schöner geschotteter Stellplatz am Ortsrand direkt neben dem Aqua-Sol-Bad. Zentrum von Kempen zu Fuß gut erreichbar. Ver- und Entsorgung sowie Strom vorhanden. Nachts äußerst ruhig. Sehr nettes Betreiberehepaar. Sehr empfehlenswert, wir kommen auf jeden Fall wieder.

 

02.09.2021 – Ankunft in Wesel 

Wir haben wieder den Wohnmobilstellplatz Römerwardt angesteuert, wie immer, wenn wir auf unseren Touren einen Stopp bei meinen Eltern einlegen. Nachdem wir unser Wohnmobil eingeparkt haben, nutzen wir das schöne Wetter für einen Spaziergang am Rhein. Gegen Abend kommen meine Eltern und bringen uns ihren PKW, so dass wir für die nächsten Tage flexibel sind.  

 

03.09.2021 – Wesel 

Heute steht ein gemeinsamer Bummel durch Wesel auf dem Programm. Die Stadt hat eine schöne Einkaufsstraße mit vielen Sitzgelegenheiten. Hier können sich meine Eltern ab und zu mal ausruhen. Auf dem „Großen Markt“ vor dem Willibrodi-Dom beim „Zeitgeist“ genießen wir zum Abschluss des Tages noch einen guten Wein.

 

04.09.2021 – Wir feiern mit den Eltern unsere Silberhochzeit nach

Den heutigen Tag verbringen wir zunächst bei meinen Eltern. 

Eigentlich hatten wir zur Feier unserer silbernen Hochzeit gemeinsam mit meinen Eltern für ein paar Tage ein Hotel in Bad Neuenahr gebucht. Aufgrund der Flutkatastrophe ist das leider nicht möglich, so dass wir jetzt nur gemeinsam Essen gehen. Wir haben in Büderich im Restaurant Marktschänke einen Tisch reserviert und dort wirklich sehr gut gespeist. Hier waren wir bestimmt nicht zum letzten Mal.

 

05.09.2021 – Kleve 

Wir holen meine Eltern ab und machen einen Ausflug nach Kleve. Ich möchte mal sehen, wo meine Großmutter geboren ist und meine Mutter als Kind oft zu Besuch war. Sie kann sich gleich an einige Dinge erinnern. Kleve ist eine schon recht alte Stadt und wurde erstmalig im Jahre 1092 urkundlich erwähnt und ist bekannt durch seine Schwanenburg. Außerdem hat Kleve eine Unter- und eine Oberstadt. 

 

06.09.2021 – 86. Geburtstag meiner Mutter

Heute wird Geburtstag gefeiert. Das fällt zu einem 86. jedoch sehr gediegen aus. Auch aufgrund Corona kommt kein Besuch, aber viele Anrufe über den Tag verteilt. Abends hat Mutti uns und ein paar Freunde nach Götteswickerhamm ins Restaurant „zur Arche“ eingeladen. Wir sitzen an einem Tisch direkt am Fenster und können den vorbeiziehenden Schiffen zusehen. Das Essen ist zudem wie immer sehr gut.

 

Fazit zum Wohnmobilstellplatz in Wesel:  stellplatz-roemerwardt 

Wir sind schon oft hier gewesen und haben in den anderen Reiseberichten darüber geschrieben, daher anbei nur der Link.

 

07.09.2021 – Fahrt nach Groede, Zeeland 

Am frühen Morgen fahren wir nach Groede in Zeeland und steuern den Campingplatz „Strandcamping Groede“ an. Hier waren wir schon ein paar Mal. Es ist ein sehr großer Platz mit allen Annehmlichkeiten. Aber das ist für uns nicht ausschlaggebend. Traumhaft ist der riesengroße und breite Sandstrand der zudem fast immer leer zu sein scheint. Für unsere Finja ein Traum, den wir ihr nach den ganzen Stadtbesichtigungen von Herzen gönnen. Sie tobt durch den Sand und hinein in die Wellen.

 

08.09.2021 – Spaziergang am Strand 

Das Wetter ist traumhaft, 28 Grad und die Sonne lacht vom strahlend blauen Himmel. Also auch heute - ab zum Strand.  Wir wenden uns nach links und laufen am Strand entlang. Beim Strandpavillon „Groede an Zee“ legen wir einen Halt ein. Auf der Speisekarte steht „Kibbeling“ und das müssen wir auf jeden Fall essen. Einfach nur lecker, mit Pommes und einer speziellen Soße, die zu dem Fisch gereicht wird. Wieder zurück am Wohnmobil genießen wir noch ein wenig die Ruhe und die letzten Sonnenstrahlen.

 

09.09.2021 – Strandspaziergang 

Auch heute ist das Wetter noch super, wenn auch um ein paar Grad kühler – so um die 24 Grad -, was jedoch eher angenehm ist. Diesmal wenden wir uns nach rechts. Finja ist wieder außer Rand und Band und – so kann man es wirklich nennen – saut sich mal wieder richtig ein. Es geht einem das Herz auf wenn man sieht, wie sehr sie den Sand und das Meer liebt. Diesmal machen wir im Strandpavillion „Beachhouse 25“ eine Kaffeepause und genießen eine Waffel sowie die typisch niederländischen „Poffertjes“. Hmm, auch sehr lecker. Zurück am Campingplatz wird es für Finja nicht mehr ganz so lustig. Das Salz und der Sand müssen runter und daher geht es wieder einmal ab in die Hundedusche. Danach gibt es ein Leckerchen und noch einen schönen Nachmittag in der wärmenden Sonne. Gegen Abend zieht dann - wir vorausgesagt – ein Gewitter auf.

 

10.09.2021 – Gemischtes Wetter und Hausputz 

Leider ist der Morgen immer noch Wolkenverhangen, aber es regnet nicht mehr. Was kann man dann am besten machen? Na „Klarschiff“. Putzzeug raus und los geht es. Auch aus dem Wohnmobil muss der Sand raus. Mittags gibt es nur etwas Obst. Am Nachmittag wird das Wetter besser, wir gehen kreuz und quer über den Platz spazieren, kaufen im Lebensmittelmarkt für den Abend ein Baguette und es wird gegrillt. 

 

11.09.2021 – Wanderung nach Groede 

Es nieselt, der Himmel ist grau. Frühstück im Wohnmobil und abwarten, ob es besser wird. Gegen Mittag hört es auf zu regnen. Also ziehen wir vorsichtshalber zwar die Regenjacken über und laufen los. Über Groede Podium bis hinein nach Groede. Da wir schon ein paarmal auf dem Campingplatz waren, kennen wir den Weg nach Groede und Groede Podium ebenfalls. Der Weg ist gut zu laufen und der kleine Künstlerort wirklich nett. Wir machen eine kurze Mittagspause und gehen dann zurück zum Campingplatz. Zum Glück hatte der Wettergott ein Einsehen mit uns und die Himmelsschleusen blieben geschlossen. 

 

12.09.2021 – Strandcamping Groede 

Heute freut sich nur der Bauer über den segensreichen Regen. Wir lümmeln den Tag so rum, was auch mal ganz nett ist. Am Nachmittag kommt dann wieder die Sonne raus, aber trotzdem weht ein kühler Wind. Ich kuschele mich im Campingstuhl ein und nutze den Tag, mal wieder ausgiebig zu lesen.

 

13.09.2021 – Sluis und Museumscafé „Das Kuckucksnest“

Da Morgen unser Aufenthalt in Groede wieder zu Ende geht, räumen wir nach dem Frühstück schon heute alles weg und fahren mit dem Wohnmobil in das hübsche Touristenstädtchen „Sluis“. Wir sind überrascht, wie viele Leute sich an einem Montag durch die Gassen schlängeln und shoppen gehen. Auf der anderen Seite können wir es aber verstehen. Die Niederlande haben inzwischen alle Corona-Beschränkungen aufgehoben und man kann ohne Maske wieder überall einkaufen oder essen gehen und diese Freiheit nutzen die Menschen in den Niederlanden nun ausgiebig. Nachdem wir einmal vor und zurück durch den Ort gelaufen sind, wird uns das Getümmel doch zu viel. Wir fahren wieder Richtung Strandcamping Groede aber nicht, ohne noch im Museumscafé „Das Kuckucksnest“ einzukehren und uns ein Stück Apfelkuchen mit Sahne sowie einen leckeren Kaffee schmecken zu lassen. Wie immer staunen wir über die kuriose Einrichtung und entdecken immer wieder etwas Neues.

 

Fazit zum Campingplatz „Strandcamping Groede“:  strandcampinggroede 

Wir sind schon oft hier gewesen und haben in den anderen Reiseberichten darüber geschrieben, daher anbei nur der Link.

 

14.09.2021 – Maastricht

Der Stellplatz von Maastricht ist wirklich schön, leider aber gute 3 km vom Zentrum entfernt, die wir wieder einmal zu Fuß zurücklegen, um uns abends mit Lisa, unserer Enkeltochter zu treffen, die in Maastricht studiert. Daher können wir uns nur einen kurzen Überblick über die wirklich schöne Stadt machen. Das Abendessen zusammen mit Lisa genießen wir in vollen Zügen. Viel zu selten können wir uns aufgrund der großen Entfernung sehen. Aber wir kommen bestimmt noch einmal nach Maastricht und nehmen uns dann mehr Zeit, um weitere Eindrücke zu sammeln.

 

Fazit zum Wohnmobilstellplatz Maastricht: camperplaats-maastricht 

Der von uns angefahrene Stellplatz ist videoüberwacht und  liegt in Flussnähe. Die Plätze sind geschottert mit Wiese. Ver- und Entsorgung ist vorhanden, ebenfalls Dusche und WC sowie Spülmöglichkeiten. Die Altstadt von Maastricht ist ca. 3 km also etwa 40 Minuten Fußweg entfernt, der Radweg beginnt direkt am Stellplatz und eine Bushaltestelle befindet sich oberhalb des Stellplatzes an der vorbeiführende Straße, die leider gut hörbar ist. Trotzdem würden wir den Stellplatz auf jeden Fall weiterempfehlen.

 

15.09.2021 – Schönecken

Wir werden vom Prasseln des Regens auf unser Wohnmobil geweckt und es soll den ganzen Tag auch so bleiben. Was ist in diesem Jahr nur mit dem Wetter los? Wir entscheiden, so ganz langsam den Weg zurück nach Hause anzutreten. Für eine Zwischenübernachtung wählen wir den Stellplatz in Schönecken.

 

Fazit zum Wohnmobilstellplatz in Schönecken: stellplatz-schoenecken 

Die 4 Stellplätze liegen im hinteren Bereich eines Parkplatzes auf gepflastertem Untergrund. Stromsäule vorhanden, ebenso Ver- und Entsorgungsstation. Bäcker und Lebensmittelgeschäft liegen in unmittelbarer Nähe. Die Straße ist stark befahren und ziemlich laut. Daher nur für eine Zwischenübernachtung geeignet.

 

16.09.2021 – Ernst an der Mosel

Das Wetter schlägt Kapriolen und ist heute wieder besser und da wir noch ein paar Tage Zeit haben, suchen wir an der Mosel nach einem Wohnmobilstellplatz. Was wir nicht im Visier hatten ist, dass gerade an der Mosel im September Hochsaison ist. Der von uns favorisierte Stellplatz bei einem Weingut ist bereits um 11 Uhr komplett belegt, ein weiterer direkt an der Mosel gefällt uns überhaupt nicht und somit landen wir in dem kleinen Weinort  Ernst. Der Stellplatz dort liegt direkt neben der Vinothek der Moselland eG Winzergenossenschaft und ist recht gut so dass wir beschließen, hier zu bleiben. Finja freut sich über einen ausgiebigen Spaziergang durch die Weinberge und wir erfreuen uns an dem guten Wein des Weingutes Dax. 

 

17.09.2021 – Ernst an der Mosel

Die Sonne lacht, man glaubt es kaum. Auf geht’s zu einer Weinbergswanderung mit Blick auf den Ort Ernst sowie auf der anderen Seite des steilen Weinbergs auf den Ort Bruttig-Fankel.  Die schöne Aussicht belohnt uns für den anstrengenden Weg nach oben. Auf dem Rückweg laufen wir am Waldrand mit Blick auf die Weinberge an der Pestkaplle vorbei. Leider führt kein Weg bis zur Kapelle oder er ist total zugewuchert, wirklich Schade. In einer Schleife führt uns der Weg dann zur Kreuzkapelle. Diese kleine Kapelle ist sogar zugänglich obwohl eine Infotafel darauf hinweist, dass hier schon zwei wertvolle Steinfiguren aus der Bauzeit 1709 und im Jahre 1978 sowie eine weitere 1990 gestohlen wurden. Man kann sich solch einen Frevel kaum vorstellen und schon gar nicht verstehen. Muss man wirklich alles verriegeln und verrammeln?

Zurück am Wohnmobilstellplatz setzten wir uns vor die Vinothek der Winzergenossenschaft und genießen ein Gläschen Wein für sage und schreibe 2,50 Euro für 0,2 l. Das ist ein echt fairer Preis, da trinkt man doch glatt ein zweites Gläschen und nimmt auch noch ein Fläschchen Wein mit für die lieben Daheimgebliebenen. Im Restaurant „Schinkenstube“ gehen wir zu Abend essen.

 

18.09.2021 – Wir treten die Heimfahrt an

Alles eingepackt und verstaut treten wir den Rückweg an. Kurz vor unserem Heimatort verlassen wir bei Stromberg die Autobahn, um dort die Ver- und Entsorgungsstation zu nutzen. Sie liegt direkt bei der Autobahnausfahrt und als wir wieder auf die Autobahn fahren wollen bemerkt mein Mann, dass etwas mit dem Auto nicht stimmt. Wir haben vorne rechts einen Platten und das genau auf der Beschleunigungsspur. Zum Glück hat mein Mann ein Reparaturset dabei und es gelingt ihm, den Reifen zumindest so weit zu reparieren, dass wir – wenn auch sehr langsam – bis nach Hause kommen. Puh, das war knapp und auch nicht ungefährlich. Nächste Woche also erstmal sehen, dass wir einen neuen Reifen bekommen, damit ich am 26.09. mein Fahrsicherheitstraining für Wohnmobile in Koblenz in Angriff nehmen kann. Darauf freue ich mich schon heute.

 

Fazit zum Wohnmobilstellplatz in Ernst: stellplatz-im-weinberg 

Am Ortsrand von Ernst liegt der Stellplatz der Winzergenossenschaft. Er bietet Platz für 50 Wohnmobile, aufgeteilt auf zwei Plätze rechts und links der kleinen Zufahrtsstraße. Stromsäulen vorhanden, ebenso Ver- und Entsorgung. Weitere Stellmöglichkeiten auf Rasenuntergrund bietet der Stellplatz Schinkenstube gleich nebenan.  Tagsüber recht starker Verkehr entlang der Mosel, ebenso früh morgens durch das naheliegende kleine Gewerbegebiet. Trotzdem ist der Stellplatz uneingeschränkt empfehlenswert.

 

 

Unsere Reiseroute: