Donnerstag, 29.01.2026 – Stellplatz Camping-Car-Park „Plombières-lès-Dijon“
Wir machen uns am frühen Morgen auf den Weg. Zunächst holen wir unser Wohnmobil aus der Garage in Bad Kreuznach, versuchen ein paar Mal vergeblich die blöde Plane über unsere Fahrräder auf dem Fahrradgepäckträger zu ziehen und geben dann genervt auf. Es funktioniert einfach in der Hektik nicht, bei der Enge in der Garage und dem Dauerregen. Wir fahren ohne Plane los, sonst wird es zu spät.
Nach ca. 450 km machen wir unseren ersten Halt auf dem ziemlich neu angelegten Wohnmobilstellplatz von Camping-Car-Park in Dijon „Plombières-lès-Dijon“. Der Wind bläst uns eisig um die Nase, trotzdem gehen wir das kurze Stück bis zum Restaurant Plage& Chalet und essen dort eine Kleinigkeit zu Abend. Wieder zurück am Wohnmobil werfen wir die Heizung an und sind froh, wieder im Warmen zu sein.
Fazit zum Wohnmobilstellplatz „Camping-Car-Park
Plombières-lès-Dijon“
Der Platz ist
relativ neu angelegt worden. Die 24 Stellplätze liegen auf geschottertem Untergrund. Strom gibt es am Platz, Ver- und Entsorgung sind vorhanden. Zugang erfolgt über eine Schrankenanlage. Der
Platz liegt in der Nähe von einem Fluss. Auch ein Restaurant, welches im Winter geöffnet ist, ist fußläufig gut zu erreichen. Für die Übernachtung haben wir
Euro 13,38 bezahlt, natürlich inkl. Ver- und Entsorgung sowie Strom.
Freitag, 30.01.2026- Stellplatz Méze
Am frühen Morgen machen wir uns auf den Weg weiter Richtung Süden. Heute fahren wir sogar etwas mehr als 500 km und wählen für die Übernachtung wieder einen Platz von Camping-Car-Park und zwar in Mèze. Hier treffen wir ein nettes Ehepaar, welches auf dem Weg zurück in die Heimat ist. Sie kommen aus Andalusien und sind geflüchtet wegen dem sehr schlechten Wetter dort, dem ständigen sehr starken Wind mit Orkanböen und dem vielen Regen. Wir aber sind frohen Mutes, dass das Wetter jetzt endlich besser wird, zumal unsere Bekannten, die seit September auf unserem Ziel-Campingplatz stehen, zwar von Regen und kaltem Wind erzählt haben, aber nicht von katastrophalen Zuständen. Auch hier auf diesem Stellplatz unternehmen wir heute nichts mehr und werfen wieder einmal die Heizung im Wohnmobil an, denn es ist doch ziemlich kalt. Und den Winterschutz haben wir in weiser Voraussicht auf eine kalte Nacht auch angebracht.
Fazit zum Wohnmobilstellplatz „Camping-Car-Park
Mèze“
Ein großer Stellplatz, der 54 Wohnmobilen Platz bietet. Hier steht man auf gesplitteten Standflächen. Strom gibt es am Platz, Ver- und Entsorgung sind vorhanden. Der Stellplatz liegt abseits der
Stadt und ist daher sehr ruhig. Für die Übernachtung haben wir Euro 15,02 gezahlt.
Samstag, 31.01.2026- Spätzle Fritz
Weiter geht’s nach einem kurzen Frühstück. Da die AP 7 zwischen Barcelona und Tarragona aufgrund eines Erdrutsches komplett gesperrt ist, wählen wir die etwas längere, aber sehr schöne und gut zu fahrende Strecke über Vic, die hinter Tarragona wieder auf die A 7 stößt. Doch kaum sind wir wieder auf der Autobahn, geht es los. Es fängt an kräftig zu Stürmen mit wirklich heftigen Windböen, die sogar ein Wohnmobil in die Leitplanke gedrückt haben und ein LKW im Graben landen ließ. Daher entscheiden wir uns, die Autobahn schnellstens zu verlassen und nehmen Kurs auf den nahe liegenden „Wohnmobilstellplatz Spätzle Fritz“, wo wir dann zu Abend essen und dabei zwei nette Ehepaare kennen lernen, so dass es ein sehr kurzweiliger Abend wird.
Fazit zum Wohnmobilstellplatz „Spätzle
Fritz“:
Hier haben wir schon einmal übernachtet. 50 Wohnmobile stehen hier eng bei eng auf geschottertem Untergrund direkt neben einer befahrenen Straße. Strom kann man für Euro 4,00 bekommen, muss man
aber nicht. Auf dem Platz gibt es Toiletten und auch Duschen – diese gegen Bezahlung (2,00 Euro) - was wir aber nicht genutzt haben. Das Restaurant ist ganz nett und man kann dort auch ganz gut
essen. Allerdings gibt es dafür keinen Abschlag mehr auf den Übernachtungspreis, wie das in den vergangenen Jahren so war. Bezahlt haben wir für die Übernachtung Euro 18,00 ohne Strom. Für eine
reine Übernachtung ist der Platz ganz gut geeignet. Mehr kann man hier aber auch nicht machen.
Sonntag, 01.02.2026 – Ankunft auf unserem Campingplatz „Bravo Playa“
Von unserem letzten Stellplatz aus ist es bis zu unserem Campingplatz „Bravo Playa Camping“ in Cabanes nicht mehr weit und wir erreichen diesen bereits gegen 12:00 Uhr. Wir bekommen einen wirklich sehr schönen Platz zugwiesen, auf welchem wir nun für die nächsten 4 Wochen bleiben werden. Viel müssen wir nicht einrichten, denn auch hier bläst der Wind recht heftig und unsere Markise sowie die dazu gehörigen Seitenwände lassen wir im Wohnmobil liegen. Wir legen nur den Teppich aus, Tisch und Stühle drauf und schon sind wir fertig. Jetzt heißt es erst einmal ankommen und ausruhen von der langen Anfahrt. Und so beginnen wir unseren Aufenthalt hier, indem wir ins Green House zum Abendessen gehen.
Montag, 02.02.2026 bis Sonntag, 01.03.2026
Normalerweise unternehmen wir viel, wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind, aber da es uns bei unseren Aufenthalten im Winter eher darum geht, dem schlechten Wetter in Deutschland zu entkommen, lassen wir es - bis auf ein paar Ausflüge – langsam angehen. Wir spazieren am Strand entlang zu dem kleinen Örtchen Torre de la Sal und suchen dabei ein paar Geo-Cacher, was mir auch sehr viel Spaß macht.
Da auf dem Campingplatz Bravo Player aber auch während der Wintermonate viel angeboten wird wie z.B. Line-Dance, Aquafitness, Tennis, Boulen, Minigolf und vieles mehr, muss es einem dabei auch nicht langweilig werden.
Trotzdem haben wir uns wieder einmal einen PKW geliehen und ein paar sehr schöne Ausflüge unternommen.
Montag, den 09.02.26 – Salera Shopping Mall
Einmal sind wir wieder nach Castelló de la Plana gefahren und haben dort die „Salera Shopping Mall“ besucht. Ein wirklich sehr großes Einkaufszentrum in dem man sich den ganzen Tag aufhalten kann. Auf drei Etagen sind sämtliche Bekleidungsgeschäfte, Lebensmittelläden, Elektrik- und Schuhgeschäfte, Cafés, Restaurants und vieles mehr untergebracht. Wer ausgiebige Einkaufsbummel liebt, ist hier genau richtig.
Dienstag, den 10.02.26 - Ares del Maestrat
Schon die Fahrt zu diesem kleinen Bergdorf durch das Naturschutzgebiet ist wunderschön. Leider ist das Wetter nicht so toll. Die Sonne lässt sich so gut wie gar nicht blicken und es weht ein heftiger, fast orkanartiger, eisiger Wind. Dieser nette Ort, den weniger als 200 Einwohner ihr Zuhause nennen, liegt auf einem imposanten Felsvorsprung, auf dem auch die Überreste einer historischen Burg stehen. Nur ganz kurz genießen wir den herrlichen Ausblick von dort oben, bevor wir eilig wieder in unser Auto steigen, damit wir dem heftigen Wind entkommen.
Mittwoch, den 11.02.26 – Montanejos Rio
Wieder beginnt unser Ausflug mit einer Fahrt durch die traumhafte Bergwelt Spaniens. Unser Ziel sind heute die Thermalquellen von Montanejos, die zum Baden einladen. Wir verzichten jedoch bei diesen doch recht kühlen Temperaturen auf ein Bad und genießen lieber die Ruhe und lesen die Legende dieses bezaubernden Ortes die besagt, dass der letzte Herrscher der Almohaden von Valencio die Thermalquellen für sein Harem erbauen ließ, damit die Haremsdamen ihre Schönheit und Jugend bewahren konnten. Und da wir nicht dort gebadet haben, wird unsere Schönheit und Jugend nun doch vergehen 😊.
Die Quellen sind umgeben von großen Kalksteinfelsen in der Nähe des gleichnamigen Ortes. Nachdem wir diese ausnehmend bewundert haben, fahren wir in den Ort hinein und gehen in einem original typisch spanischen Restaurant zum Mittag essen.
Übrigens, die meisten Spanier gehen am späten Mittag so um 14:00 Uhr essen und dann wird fast überall ein Mittagsmenü mit drei Gängen sowie einem Getränk inklusive angeboten. Die Preise dazu lagen bei unserem Aufenthalt immer so um die Euro 15,00 pro Person und das Essen war wirklich immer sehr lecker.
Dienstag, den 24.06.26 – Valencia
Eigentlich wollten wir uns die Altstadt von Valencia ansehen, sind so weit aber erst gar nicht gekommen. Mit dem Auto sind wir in die Tiefgarage von
dem noch größeren Einkaufszentrum als in Castelló gefahren und haben dort unser Auto abgestellt.
Als wir dann aus dem Ausgang kamen, staunten wir nicht schlecht über die direkt vor uns liegenden imposanten Gebäude. Bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad sind wir an diesen dann auch einmal rauf und runter gelaufen und haben die brillante Architektur bestaunt. Und da in unmittelbarer Nähe das Orceanográfic steht, haben wir uns auch dieses angeschaut. Dabei handelt es sich um ein Tierpark ähnliches Gelände, welches das größte Aquarium Europas beherbergt und in welchem sich etwa 45.000 Lebewesen befinden.
Nachdem wir uns das alles angesehen haben stellen wir fest, dass die Sonne schon untergeht und die Zeit für eine Altstadtbesichtigung einfach nicht mehr reicht. Außerdem tun uns nun auch langsam die Füße weh. Laut unserer Swatch sind wir heute immerhin 10 km gelaufen. Da darf man auch etwas müde sein. Die Altstadt ist dann bei unserem nächsten Besuch dran.
Mittwoch, den 25.06.26 – Fanzara
Wir unternehmen noch einen weiteren Ausflug und besuchen das kleine Bergdörfchen Fanzara, welches sich im Laufe der Zeit zu einem authentischen
Freilichtmuseum für Straßenkunst entwickelt hat.
Die Mauern und Fassaden des Ortes sind mit großartigen Malereien geschmückt. Bei einem Bummel durch die kleinen Gassen entdeckt man immer wieder wunderschöne Motive, Street Art und Wandmalereien. Eine wirklich tolle Idee, seinem Heimatort etwas Besonderes zu verleihen und bestimmt auch ein Besuchermagnet. Wir jedenfalls waren sehr beeindruckt.
Am Schwimmbad essen wir dann noch eine Kleinigkeit, bevor wir wieder unsere Rückfahrt zum Campingplatz durch die traumhafte Bergwelt antreten.
Auch eine Radtour nach Oropesa in die Altstadt sowie eine weitere an die Strandpromenade dieser Stadt haben wir gemacht. Leider ließ der kalte Wind schöne Radtouren in diesem Jahr nicht wirklich zu.
Was gibt es sonst noch zu erzählen?
Das Wetter war in diesem Jahr doch ziemlich durchwachsen. In der ersten Woche gab es häufiger eine Regenschauer und sehr kalten Wind. Dann haben wir uns einen ordentlichen Husten eingefangen, der ganze Campingplatz war erkältet und zu guter Letzt hatte ich dann auch noch eine Ohrenentzündung. Nach einem Tag und einer Nacht mit sehr heftigen Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 140 kmh waren wir dann doch froh, als es weniger wurde und unser Wohnmobil nicht umgefallen ist. Ein Nachbar-Campingplatz musste in der stürmischen Nacht geräumt werden, da viele der dort stehenden großen Bäume umzufallen drohten bzw. auch welche umstürzten. Da haben wir ja noch mal Glück gehabt. Aber wir hatten auch sehr schöne Tage mit viel Sonnenschein, so dass man draußen sitzen und sich sonnen konnte.
Sonntag, 01.03.2026 – Dienstag, 03.03.26 - Campingplatz Eden in Peñíscola
Am ersten März zogen wir dann weiter zum Campingplatz Eden. Hier wollten wir eigentlich eine Woche bleiben, weil uns der Ort sehr gut gefällt.
Wir bekommen einen schönen Platz und stellen unser Wohnmobil ab. Dann gehen wir direkt mal zur Promenade und spazieren diese entlang mit Blick auf die Burg. Nachdem wir im Hotel „RH Boutique“ etwas getrunken haben, sind wir gemütlich wieder zurück zum Campingplatz gegangen aber nicht, ohne dabei noch einige Geo-Cacher zu suchen.
Am Montagmorgen nehmen wir erneut die Strecke Richtung Kastell in Angriff, biegen kurz davor ab und gehen zum Wochenmarkt. Nachdem wir alle Stände begutachtet haben, schlendern wir wieder zurück
zum Campingplatz und essen dort im Restaurant Eden zu Mittag. Das 3-Gang-Mittagsmenü inkl. einer Flasche Wasser und einem Gruß aus der Küche, ist immer sehr lecker und kostet nur
Euro 19,00 pro Person.
Am Abend fängt es dann leider an zu Regnen und da auch die Wetteraussichten für die komplette Woche bis zu 100 % Regen voraussagt entschließen wir uns, die Rückreise in die Heimat anzutreten. Eine Woche bei Regen im Wohnmobil sitzen, das wollten wir Beide nicht, zumal Zuhause die Sonne scheint.
Fazit zum Campingplatz Eden:
Ein sehr schöner Platz, etwas zurückliegend von der Strandpromenade. Der Campingplatz ist aufgeteilt in zwei Bereiche, Strom- und Wasser gibt es direkt am Platz. Ver- und Entsorgung sind
vorhanden. Die Sanitärgebäude sind sauber, aber inzwischen etwas veraltet. Leckere Baguettes kann man an der Rezeption erhalten. Der Platz liegt direkt an einem Naturschutzgebiet, was einen
Aufenthalt mit Hund sehr entgegen kommt, zumal auch in diesem Bereich ein großer Agility-Platz liegt.
Dienstag, 03.03.26 – Stellplatz Vilaroma Palamos
Obwohl wir ganz schnell der Sonne entgegenfahren möchten, machen wir trotzdem noch eine Übernachtung in Spanien und wählen den Stellplatz Vilaroma in Palamos. Die Zufahrt führt mitten durch den Ort, ist aber recht gut mit selbst gebastelten Wegweisern ausgeschildert. Nachdem wir unser Wohnmobil abgestellt haben, gehen wir noch ein paar Schritte in den Ort und essen dort eine leckere Schinkenplatte mit Brot. Der Preis dafür haut uns dann aber doch von den Socken. Spanien war dagegen ja echt spottgünstig.
Fazit zum Wohnmobilstellplatz Camping-Car-Park
Vilaroma in Palamos:
Der Stellplatz hat 37 Stellflächen und befindet sich in der Nähe des Ortes. Der Untergrund besteht aus Sand und könnte bei viel Regen sehr matschig werden. Im Eingangsbereich befindet sich die
Ver- und Entsorgungsstation sowie Toiletten und Duschen, die jedoch ziemlich primitiv eingerichtet sind. Der Übernachtungspreis lag bei Euro 18,00 inkl. Strom sowie Ver- und Entsorgung. Es gibt
an der Rezeption ein paar Souveniers zu kaufen und auch an dem nebenan liegenden Häuschen wird etwas Essbares angeboten. Wir haben von diesen Angeboten aber nichts in Anspruch genommen. Die Dame
an der Rezeption spricht übrigens mindestens 6 Sprachen, also keine Verständigungsschwierigkeiten. Im oberen Teil findet man einige Hängematten und die Möglichkeit zu grillen. Wir hatten eine
sehr ruhige Nacht und würden diesen Platz für eine Übernachtung auf jeden Fall wieder anfahren.
Mittwoch, 04.03.26 – Stellplatz in Aramon
Zunächst wollen wir auf einen anderen Stellplatz von Camping Car Park fahren, aber nachdem wir dort waren haben wir dann doch schnell abgedreht. Aufgrund der vielen Regenfälle in der letzten Zeit schien uns der Platz ziemlich durchweicht und mit unserem Wohnmobil stecken zu bleiben, dazu hatten wir dann wirklich keine Lust. Also fahren wir weiter bis nach Aramon. Dieser Stellplatz ist zwar auch nicht super, zumindest sind aber die Stellflächen nicht aufgeweicht.
Nun müssen wir aber mal ein Stückchen laufen, zumal wir ja ein paar Stunden während der Fahrt im Wohnmobil nur sitzend verbracht haben. Zunächst gehen wir über den ziemlich furchtbar riechenden Bach und vorbei an einem großen Bouleplatz hinein in den Ort und was soll ich sagen, dieser scheint komplett von einer Stadtmauer umschlossen zu sein. Was für uns zunächst aussah als wäre es nur ein Kastell entpuppt sich als eine innerhalb dieser Mauern liegenden Stadt. Wir erforschen die kleinen engen Gassen und fühlen uns um hunderte von Jahren zurückversetzt.
Fazit zum Wohnmobilstellplatz „Camping-Car-Park
Aramon“
Der Stellplatz liegt an der Rhone und hat Stellflächen für 20 Wohnmobile. Der Platz ist durch Kies befestigt. Strom gibt es am Platz. Ver- und Entsorgung liegen im Einfahrtsbereich, der durch
eine Schranke gesichert ist. Leider ist das Gelände ansonsten für jedermann zugänglich. Die vorbeiführende Straße ist recht laut. Das Zentrum von Aramon ist sehr gut zu Fuß zu erreichen und der
Ort sehr schön. Bezahlt haben wir für die Übernachtung Euro 15,67.
Donnerstag, 05.03.26 – Mandeure
Eine weitere Nacht verbringen wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Mandeure, und hier haben wir wirklich einfach nur übernachtet. Die Platz liegt am Rande der Stadt, nur wenige Kilometer von der Deutschen Grenze entfernt. Vielleicht schauen wir uns beim nächsten Mal dort etwas an wie z.B. das antike Theater von Mandeure, welches unter Denkmalschutz steht, eines der größten Theater Galliens war und bis zu 18.000 Zuschauer Platz bot.
Fazit zum Wohnmobilstellplatz Camping-Car-Park
„Camping de Mon Village“
Bei diesem Stellplatz handelt es sich um einen früheren Campingplatz, der von Camping Car Park übernommen wurde. Hier steht man auf einem großzügigen Gelände auf Rasenplätzen am Rande der
Bebauung. Genügend Platz finden
85 Wohnmobile. Stromsäulen sind überall über den Platz verteilt. Die Ver- und Entsorgungsstation liegt vor der eigentlichen Einfahrt. Es scheint auch sanitäre Einrichtungen zu geben. Diese waren
jetzt im Winter aber geschlossen. Bezahlt haben wir für die Übernachtung Euro 12,94.
Freitag, 06.03.26 – Eguisheim im Elsass
Diesen bezaubernden Ort haben wir schon öfter besucht und daher haben wir beschlossen, hier unsere Reise nach Spanien ausklingen zu lassen. Wir fahren am frühen Morgen los, denn der Stellplatz in Eguisheim war in der Vergangenheit immer sehr voll. Doch was soll ich sagen, als wir ankommen stehen nur ein paar Wohnmobile dort. Die Schranke ist abgebaut und bezahlt wird jetzt am Automaten und zwar muss man für die Übernachtung – also 24 Stunden – Euro 26,35 berappen und das, obwohl die Entsorgung (Wasser) gar nicht funktioniert. Kein Wunder also, dass der Platz nicht wirklich gut besucht ist.
Das Wetter ist sehr schön und so gehen wir auch direkt ins Städtchen und essen etwas. Dann laufen wir einmal komplett die Runde an der Stadtmauer entlang und genießen ein leckeres Gläschen Wein bei herrlichem Sonnenschein. Zum Schluss erstehen wir noch ein knuspriges Baguette, etwas Käse und zwei leckere Törtchen. Das Abendessen ist also auch gesichert.
Fazit zum Wohnmobilstellplatz in Eguisheim:
40 Wohnmobile können hier parken. Der Platz selbst ist gepflastert und liegt oberhalb eines großen PKW-Parkplatzes. Strom befindet sich direkt am Platz. Zugang ist jederzeit möglich, da die
Schrankenanlage abgebaut wurde, also für jedermann zugänglich. Bezahlt wird jetzt an einem Automaten und das ist nicht günstig. Euro 26,35 finde ich absolut übertrieben, zumal noch nicht einmal
die Versorgungsstation funktionierte. Wirklich sehr schade, da der Platz eigentlich für einen Besuch von Eguisheim einfach perfekt geeignet ist. Nur ein kurzer Fußweg und schon steht man mitten
in dem bezaubernden Ort.
Samstag, 07.03.26 – Wir sind wieder zu Hause
Heute liegen die letzten knapp 300 km bis zu unserem Zuhause vor uns. Nach einem letzten Frühstück in unserem Wohnmobil treten wir die Rückfahrt an und sind am frühen Nachmittag gesund und munter wieder daheim.
Unsere Reiseroute: